Arbonias Fenstersparte wird dänisch


Ego Kiefers Standort in Altstätten. Bild: Arbonia
Ego Kiefers Standort in Altstätten. Bild: Arbonia
Übernahme. Die Arbonia hat sich dazu entschieden, ein Angebot der dänischen Dovista Gruppe anzunehmen und ihr Fenstergeschäft zu veräussern.
Der Schweizer Fensterbauer Ego Kiefer geht wohl bald in neue Hände über. Wie der Arbonia-Konzern kurz nach Jahreswechsel mitteilt, beabsichtigt er, seine Fenstersparte an die dänische Dovista-Gruppe zu veräussern. Nebst Ego Kiefer würden dann auch die bisherigen Arbonia-Gesellschaften Slovaktual, Webcom und Wertbau die Hand wechseln. Laut Pressemitteilung soll der Verkauf im zweiten Quartal 2021 über die Bühne gehen, sofern die zuständigen Wettbewerbsbehörden die dafür erforderliche Zustimmung geben. Wie Arbonia schreibt, ist der dänische Fensterbauer mit einem Angebot auf sie zugekommen, welches man nun annehmen wolle.
Mit dem erwarteten Verkaufserlös will die Thurgauer Firma in erster Linie die verbleibenden Geschäftszweige strategisch weiterentwickeln und unter anderem durch Akquisitionen «substanziell stärken». Ausserdem werde geprüft, einen Teil des Verkaufserlöses den Aktionären zukommen zu lassen. Für 2020 erwartet Arbonia in seiner Fenstersparte einen operativen Cashflow von etwas über 40 Millionen Franken. Die rund 2'500 Mitarbeitenden will die Käuferschaft übernehmen.
Dovista beschäftigt aktuell mehr als 4'000 Personen. Mit mehreren unabhängig geführten Fenstermarken sind die Dänen unter anderem in Skandinavien, auf den britischen Inseln, in Deutschland und in Nordosteuropa aktiv. Die Muttergesellschaft, die VKR-Holding, ist auch Eigentümerin der Firma Velux.
Stefan Hilzinger
www.arbonia.com
www.dovista.com
www.egokiefer.ch
Veröffentlichung: 07. Januar 2021
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