Schweizer wollen wissen, woher das Holz stammt


Bild: Philipp Heidelberger
Bild: Philipp Heidelberger
Sang- und klanglos kann der Bundesrat wohl nicht die Deklarationspflicht für Holz aufheben. Die Branchenverbände der Waldeigentümer, Holzindustrie, Forstunternehmer, Holzwerkstoffanbieter und die Umweltorganisation WWF wehren sich. Sie haben dem Parlament die Meinung der Schweizer zum Thema unterbreitet. Eine repräsentative Umfrage bekräftigt ihr Anliegen: 71 Prozent finden, das Gesetz solle bleiben. Die Konsumenten wollen wissen, woher das Holz stammt und unter welchen Umständen es verarbeitet wurde.
Zur Beibehaltung der Deklarationspflicht für Holzprodukte empfehlen die Vertreter der Holzbranche eine Schweizer Regelung, ergänzend zur euro- päischen Holzhandelsverordnung (EUTR). Denn wenn künftig nur diese gelte, wie dies der Bundesrat geplant hat, würden Schweizer Holzprodukte mit europäischen gleichgesetzt. Die EUTR verfolgt einen anderen Ansatz als die Schweizer Holzdeklaration: Sie verbietet die Einfuhr von Holz- und Holzprodukten aus illegalen Quellen in den EU-Raum. Schweizer Holz solle aber weiterhin klar von Importhölzern aus aller Welt – auch von europäischen Hölzern – unterschieden werden können.
www.waldschweiz.chwww.wwf.chVeröffentlichung: 13. Dezember 2018 / Ausgabe 50/2018
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