Wie das Erklimmen des Matterhorns


Diese vier Schreinerpraktiker EBA schlossen ihre zweijährige Ausbildung mit einer Note von 5,0 oder höher ab.
Diese vier Schreinerpraktiker EBA schlossen ihre zweijährige Ausbildung mit einer Note von 5,0 oder höher ab.
Schreinerverbände Kanton St. Gallen und Thur-Linth. Insgesamt 60 junge Erwachsene durften in der Aula der Psychiatrischen Klinik in Wil ihre Zeugnisse entgegennehmen. Sie kommen aus der Stadt St. Gallen und Umgebung, aus Gossau, Wil, dem Toggenburg und Teilen des Glarnerlands.
Familie, Freunde und Lehrmeister kamen, um den erfolgreichen Abschluss der Jungschreinerinnen, Jungschreiner und Schreinerpraktiker zu feiern. Insgesamt waren es 240 Personen. In seiner Ansprache verglich Gastreferent Jörg Abderhalden, Schreinermeister und ehemaliger Schwingerkönig, die Lehre mit dem Erklimmen des Matterhorns. Wer auf dem Gipfel ankomme, dürfe sich nicht zu lange auf dem Erfolg ausruhen. Es sei nötig, weiterzulernen und neue Ziele ins Auge zu fassen.
Einen ersten Meilenstein haben die Jung-schreiner mit der bestandenen Ausbildung geschafft. Speziell geehrt wurden diejenigen, welche die Note 5,0 oder höher erreichten – allen voran Clemens Weber. Er schloss mit der Note 5,3 ab. Elf weitere Absolventen erzielten eine Note von 5,0 oder besser. Sie alle erhielten einen Hobel mit einer speziellen Inschrift. Bester Schreinerpraktiker war Philipp Schibli mit der Note 5,1. Insgesamt 47 junge Erwachsene erhielten das Eidgenössische Fähigkeitszeugnis (EFZ). Dreizehn Absolventen schlossen als Schreinerpraktiker mit Eidgenössischem Berufsattest (EBA) ab.
Zum Rahmen der Lehrabschlussfeier gehörte neben einem feinen Nachtessen das Klavierspiel von Matthias Ammann. Der Berufsmusiker aus Alt St. Johann ist selbst gelernter Schreiner.
Die Schreinerverbände Kanton St. Gallen (VSSM SG) und Thur-Linth freuten sich über die Leistungen der Jungschreinerinnen und Jungschreiner. Und sie blicken optimistisch in die Zukunft: «Wir können mit dem Schreinerberuf eine Ausbildung anbieten, die sowohl klassisches Handwerk als auch Arbeit mit modernsten Maschinen beinhaltet», erklärte Martin Hälg, Verbandssekretär des VSSM SG. Wie erfolgreich die beiden Verbände in die Lernenden investieren, zeigt sich auch auf nationaler Ebene. So ist mit Mirco Signer ein St. Galler Jungschreiner in der Schreiner-Nationalmannschaft vertreten.
Eine Liste der erfolgreichen Absolventen findet man im Dossier «LAP 2014» unter:
www.schreinerzeitung.ch/lap2014Note 5,3: Clemens Weber (Klasse F-SR4c). Note 5,2: Jan Bernhardsgrütter (Klasse F-SR4c), Markus Boos (Klasse F-SR4c) und Philipp Schläpfer (Klasse F-SR4c). Note 5,1: Severin Meier (Klasse F-SR4b). Note 5,0: Simon Gautschi (Klasse F-SR4a), Alex Hollenstein (Klasse F-SR4b) und Marco Rüegg (Klasse F-SR4c).
Cyrill Alder, Manuel Bücheler, Patrick Enzler, Mario Gut, Yves Hättenschwiler, Maxime Heiz, Ralph Honegger, Raffael Koch, Philipp Lehmann, Giulia Puopolo, Kay Schär, Katrin Schneider, Patrik Wagner, Florian Zeller.
Pascal Ammann, Remo Berger, Roger Flückiger, Cedric Hippmann, Ramon Hürlimann, Severin Koster, Afram Koureya, Patrick Linzberger, Urban Ruoss, Niklaus Seliner, Agit Tekin.
Lars Anderegg, Jonas Arnold, Pascal Baumann, Björn Bösch, Patrick Bosshart, Marc Eigenmann, Franz Imhof, Joël Mundwyler, Mattia Nisi, Marc Scherrer, Pascal Scherrer, Lukas Solenthaler, Dominic Thürlemann, Christian Zweifel.
Note 5,1: Philipp Schibli. Note 5,0: Jonathan Alder, Selemun Estifanos, Julian Schläppi.
Raphael Bernold, Victor Cunha, David Ottiker, Tamara Rhyner, Michael Rickenbach, Serkan Ruscuklu, Philipp Tanner, Damian Wolfensberger, Dado Zukic.
Veröffentlichung: 24. Juli 2014 / Ausgabe 30-31/2014
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