Tanzende Wände

Die tanzenden Wände gliedern den Raum den Bedürfnissen entsprechend. Bild: Vitra

 

Für Vitra und den Designer Stephan Hürlemann müssen Unternehmen sich zusehends anpassen, wenn sie mit den unvorhersehbaren Veränderungen in der Arbeitswelt mitgehen wollen. Durch das Schaffen von agilen Strukturen und Organisationsformen kann ihnen das gelingen. Dabei setzen sie im besten Fall auf Büroeinrichtungen, die sich einfach und wenn möglich von den nutzenden Personen selbst verändern lassen. Ein Werkzeug für solche neuen Arbeitswelten nennt sich «Dancing Wall». Es ist vom Unternehmen Vitra und dem Studio Hürlemann entwickelt worden.

Bei der «Dancing Wall» handelt es sich um eine mobile Trennwand. Mit ihr lassen sich Räume in flexible Zonen gliedern. Durch Verschieben der sich auf Rollen befindenden Wände entstehen unterschiedliche Raum- und Arbeitssituationen.

Das Produkt besteht aus einem Metallrahmen, der im Sockelbereich mit Massivholz beplankt ist. Das Massivholz sorgt dafür, dass sich der Schwerpunkt nahe am Boden befindet und die Konstruktion stabil steht. Der Metallrahmen kann mit einer grossen Auswahl an Komponenten ausgestattet werden, womit er diverse Funktionen erfüllt.

So dient die «Dancing Wall» nicht nur als Raumtrenner, sondern auch als Bücherregal, TV-Wagen, Garderobe, Pflanzenwand oder Arbeitsstation mit magnetischen, demontierbaren Whiteboards und Pinnwänden. Auch die Integration von Stromkabeln oder funktionalen Accessoires wie Behälter, Haken oder Abdeckungen ist vorgesehen. Damit wird die «Dancing Wall» je nach Bedarf personalisierbar.

www.vitra.com

mw

Veröffentlichung: 14. September 2023 / Ausgabe 37/2023

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