Roboter für Schwerstarbeit


Er fasst, trägt und montiert die 13 Kg schwere Gipsplatte. Bild: AIST
Er fasst, trägt und montiert die 13 Kg schwere Gipsplatte. Bild: AIST
Forschung. In Japan wurde kürzlich ein Humanoider Roboter-Prototyp vorgestellt, der für Schwerstarbeit geeignet ist. Er soll auf Baustellen oder in gefährlichen Umgebungen autonom arbeiten können.
Wer hat schon Lust stundenlang Gipsplatten auf einer Baustelle zu montieren? Dem Humanoiden Roboter-Prototyp «HRP-5P» ist das so lang wie breit. Er ist in der Lage solche Schwerstarbeiten stundenlang und pausenlos durchzuführen, bis ihm der Strom ausgeht.
Japanische Forscher der staatlich getragenen Forschungsorganisation National Institute of Advanced Industrial Science and Technology, kurz Aist, haben kürzlich den neuen Roboter-Prototyp präsentiert. Der «HRP-5P» wurde für den praktischen Einsatz auf Baustellen, Flugzeuganlagen und Werften konzipiert. Er ist in der Lage seine Umgebung ständig zu vermessen und damit zu erkennen. Zudem erkennt er Objekte in seiner Nähe. Seine Beweglichkeit beeindruck. Seine körperlichen Fähigkeiten gehen so weit, dass er in der Lage ist, schwere Lasten zu greifen, anzuheben und von A nach B zu tragen, ohne dabei das Gleichgewicht zu verlieren.
Der 182 cm grosse und 101 kg schwere Roboter verfügt über einen Körper mit insgesamt 37 Freiheitsgraden. Damit ist er der beweglichste menschliche Roboter, der bis heute gebaut wurde. Da seine Technik gänzlich im Brustkorb untergebracht wurde, konnte die Beweglichkeit in Taille und Armen verbessert werden. Fast wie ein Mensch kann der «HRP-5P» mit beiden Armen grosse Objekte wie Sperrholzplatten mit einer Grösse von 1800 × 900 × 12 mm und ca. 13 kg, tragen und verarbeiten.
Das Forschungsinstitut schreibt auf seiner Webseite, dass die sinkende Geburtenrate in Japan früher oder später zu einem gravierenden Arbeitskräftemangel im Baugewerbe und in vielen anderen Branchen führen wird. Es sei darum unerlässlich, die Arbeiter mit Hilfe von Robotertechnologien von der Schwerstarbeit und der Arbeit an gefährlichen Stellen zu entlasten.
ids
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Veröffentlichung: 14. Juni 2019
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