ISP mit neuem Logo und Namen


Die 50. Generalversammlung der ISP fand im Velodrome in Grenchen SO statt. Bild: Noah J. Gautschi
Die 50. Generalversammlung der ISP fand im Velodrome in Grenchen SO statt. Bild: Noah J. Gautschi
Generalversammlung. Die Interessengemeinschaft Schweizer Parkettmarkt ISP, stimmte unter anderem über den neuen Verbandsnamen, ein moderneres Logo und die Nachwuchsförderung ab.
An der 50. ordentlichen Generalversammlung der Interessengemeinschaft der Schweizerischen Parkett-Industrie ISP, stimmten die Mitglieder des Parkettverbandes für einen zeitgemässen Verbandsauftritt. Mit neuem Namen, modernem Logo und einer gezielten Nachwuchsförderung soll es erfolgreich in die Zukunft gehen.
An der letztjährigen Generalversammlung stimmten die Mitglieder für eine Überarbeitung des Logos und des Verbandsnamen. Die 1968, als Nachfolge für die Parkett-Industrie gegründete Interessengemeinschaft der Schweizer Parkett-Industrie ISP hat sich immer weiterentwickelt und heute kaum mehr etwas mit der Industrie zu tun. Deshalb steht ISP neu für Interessengemeinschaft Schweizer Parkettmarkt. Zudem tritt der Parkettverband ab Anfangs Mai auch mit einem neuen modernen Logo auf, welches laut Mark Teutsch, Geschäftsführer ISP für die Natürlichkeit und die Gestaltungsmöglichkeiten des Parketts steht. Der rechte obere Bereich ist offen und steht für die kommenden Möglichkeiten des Marktes. Die nötige Statutenänderung wurde von den Mitgliedern einstimmig angenommen.
ISP Präsident Bruno Durrer betonte in seiner Begrüssungsrede, dass es wichtig sei, einerseits das Produkt Parkett und anderseits den Nachwuchs und die Fachkräfte zu fördern. Denn, 2018 wurden erneut mehr Wohnung gebaut als nachgefragt, was zu einer Leerwohnungsziffer von 1.62 Prozent führt. Diese rund 72'000 leeren Mietwohnungen stehen im Gegensatz zu den Städten, wo fast keine Wohnungen mehr freistehen. Als Folge verzeichnet der Wohnungsbau einen Umsatzrückgang von rund 6.5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit rund 5,8 Millionen verkauften Quadratmetern, sank auch der Parkettverbrauch schweizweit um 7.2 Prozent.
Die Schweizer setzen momentan nach wie vor auf Parkettböden. Alternative Produkte aus LVT/Vinyl oder Keramik haben in der Schweiz nur tiefe Zuwachsraten. Gemäss Durrer benötige es hier den Verband, um diese Entwicklung beizubehalten.
Im Jahresbericht der Geschäftsstelle nahm der Branchen-GAV einen grossen Teil ein. Im März 2019 konnte der GAV-Antrag ans Seco eingereicht werden und der Verband wartet nun auf eine Antwort aus Bern. Bruno Durrer bedankte sich bei allen Beteiligten für die engagierte Mitarbeit in dieser nervenaufreibenden Zeit.
Von den 90 Lernenden, die letztes Jahr das erste Lehrjahr in Angriff nahmen, sind noch 72 im zweiten Lehrjahr angekommen. Hier zeigt sich, dass vor allem im ersten Jahr viele abspringen. Heydari Taher, belegte am ISP Modellwettbewerb den ersten Platz und zeigte in seiner Präsentation, was mit einer guten Planung und laufenden Korrekturen möglich ist. Es ist wichtig und schön zu sehen, wie hoch das Niveau der jungen Berufsleute ist, wenn sie in die Arbeitswelt hinausgehen.
Ebenfalls im Zeichen des Nachwuchses standen die Traktandenpunkte 7 und 9. Mit einem Sonderbeitrag zum Projekt «Nachwuchsförderung» soll die Kampagne «Bodenhelden» mit rund 25'000 Franken pro Jahr unterstützt werden. Diese soll junge Leute vom Beruf überzeugen und seine Möglichkeiten aufzeigen. Den dafür entwickelten Trailer, können die Verbandsmitglieder ebenfalls nutzen und für eigene Veranstaltungen mieten. Das Traktandum wurde mit einer Enthaltung angenommen.
Mit der Anpassung des Reglements des bestehenden und nicht allgemeinverbindlichen Berufsbildungsfonds Boden BFB, wollen ISP und Boden Schweiz die Grundlage für die Allgemeinverbindlichkeit schaffen. Bisher zahlten Nichtmitglieder aus der Bodenbelagsbranche automatisch in den aktuell allgemeinverbindlichen Berufsbildungsfonds von Interior Swiss ein und die Bodenbelagsbranche sah kein Geld. Die Mitglieder des ISP nahmen das Traktandum einstimmig an, zur Umsetzung müssen jedoch auch die Mitglieder von Boden Schweiz noch zustimmen.
Im Arbeitsplan für das kommende Jahr, gab Mark Teutsch den Start der neuen Homepage anfangs Mai bekannt. Diese soll die zukunftsorientierte Ausrichtung unterstreichen und mittels einer interaktiven Karte, aller Mitglieder mit ihren Leistungen und Angeboten für den Endkunden auflisten.
Die nächste Generalversammlung findet am 24. April 2020 statt.
njg
Veröffentlichung: 12. April 2019
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