Griff unter die Arme


Das Hilti Exoskelett «EXO-O1» entlastet den Anwender bei seriellen Schraubarbeiten, die über der Schulter oder über dem Kopf ausgeführt werden müssen. Bild: Hilti
Das Hilti Exoskelett «EXO-O1» entlastet den Anwender bei seriellen Schraubarbeiten, die über der Schulter oder über dem Kopf ausgeführt werden müssen. Bild: Hilti
Kooperation. Die Hilti Gruppe spannt mit der Ottobock SE zusammen. Als erstes gemeinsames Produkt bringt Hilti im Herbst ein Exoskelett auf den Markt, welches Bewegungen auf mechanische Weise unterstützt.
Der Bautechnologiekonzern Hilti aus Schaan (FL) und das Medizintechnik-Unternehmen Ottobock aus Duderstadt (D), bündeln ihr Wissen in den Bereichen Sicherheit, Gesundheitsschutz und Biomechanik, um neue ergonomischen Lösungen anzubieten. Dafür werden die Unternehmen künftig im Bereich Forschung und Entwicklung zusammenspannen.
Als erstes gemeinsames Produkt bringt Hilti im Herbst 2020 das Exoskelett «EXO-O1» auf den Markt. Es handelt sich um ein sogenanntes passives Modell, welches ohne Energiezufuhr arbeitet. Das Gewicht der Arme wird über die Armschalen mithilfe mechanischer Seilzugtechnik auf die Hüfte abgeleitet. Laut der Mitteilung reduziert das die Spitzen-Belastung der Muskulatur und die Schulter wird um bis zu 47 Prozent entlastet.
In der Bauindustrie unterstützen diese tragbaren Skelette dort die Arbeit, wo zum Beispiel seriell oder länger an der Decke gearbeitet werden muss. Zudem wird die Muskelermüdung verringert. Langfristig kann die präventive Entlastung zur Reduzierung von arbeitsbedingten Muskel- und Skelett-Erkrankungen im Schulterbereich beitragen. Diese sind in der Baubranche einer der häufigsten Gründe für Arbeitsunfähigkeit und damit ein bedeutender Kostenfaktor für Unternehmen und Gesundheitssysteme.
Wie die Exoskelette im Detail funktionieren und wo sie überall zur Anwendung kommen, zeigen die Artikel im Dossier "Exoskelette" auf.
Isabelle Spengler
Veröffentlichung: 28. Juli 2020
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