Gletscherperlen räumen ab


Das Obrist-Team überreicht den Gewinnern das Preisgeld im Wert von 4'000 Franken. Bild: Obrist Interior AG
Das Obrist-Team überreicht den Gewinnern das Preisgeld im Wert von 4'000 Franken. Bild: Obrist Interior AG
Wettbewerb. Im Zuge eines Jubiläumswettbewerbs der Obrist Interior AG suchte das Unternehmen aus Inwil LU die «Vitrine der Zukunft». Nun wurde das Gewinnerteam ermittelt.
Die Obrist Interior AG konnte im 2020 ihr 125-jähriges Bestehen feiern. Das Jubiläumsjahr sollte mit vielfältigen Aktivitäten gebührend gewürdigt werden. Aufgrund der Corona-Pandemie musste dieses Jubiläumsprogramm allerdings angepasst werden.
Nun teilt das Unternehmen mit, dass mit der Preisübergabe des Wettbewerbs «Vitrine der Zukunft» für Studierende von Weiterbildungsinstituten der Schreinerbranche ein würdiger Abschluss des Jubiläumsjahrs gefunden werden konnte. Gewonnen hat das Studententeam Michel Graf, Silvan Hengartner und Julian Kaufmann von der Höheren Fachschule Holz Biel mit dem Projekt «Gletscherperlen».
Der Wettbewerb für die Studierenden bestand darin, eine Vitrine für die Luzerner Boutique Casagrande Luxury Lifestyle zu kreieren. «Das Siegerteam hat die Gegebenheiten perfekt miteinbezogen und eine innovative Lösung präsentiert», sagt Jury-Mitglied Dominique Studerus, Leiter Unternehmensentwicklung der Obrist Interior AG. Christoph Rellstab, Leiter Höhere Fachschule Holz Biel ergänzt: «Beim Wettbewerb von Obrist war eine herausfordernde, interdisziplinäre Teamarbeit gefragt und die Kenntnisse im Abschluss-Semester des Studiengangs Techniker/in HF Holztechnik in der Vertiefung Schreinerei/Innenausbau konnten bei der semesterbegleitenden Erarbeitung des Projektes ideal verbunden werden.»
Nebst einer Wertung der Fachjury wurde das Siegerteam zu 20 Prozent durch ein Online-Voting ermittelt. Mit über 600 Online-Stimmen war die Teilnahme sehr erfreulich. Mit diesem Projekt möchte die Firma Obrist Studierenden der Schreinerbranche Einblick in die Praxis eines international tätigen Unternehmens geben und neue innovative Ideen fördern. «Leider machte sich auch hier die Situation rund um das Corona-Virus bemerkbar: Die Geschäftsfelder und die Messen, an denen das Siegerprojekt hätte eingesetzt werden können, fallen im Moment leider aus. Deshalb hat das Projekt «Gletscherperlen» noch nicht den Weg in die Produktion gefunden», ergänzt Studerus.
Isabelle Spengler
Veröffentlichung: 16. Dezember 2020
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