Gegenseitig begeistert


Links: Zwei Werke der Ruepp Schreinerei AG, an denen Kevin mitgearbeitet hat. Rechts: Kevin prüft die Schublade einer frisch restaurierten Kommode. Bilder: Ruepp Schreinerei AG
Links: Zwei Werke der Ruepp Schreinerei AG, an denen Kevin mitgearbeitet hat. Rechts: Kevin prüft die Schublade einer frisch restaurierten Kommode. Bilder: Ruepp Schreinerei AG
Berufseinstieg. Die Ruepp Schreinerei AG im aargauischen Sarmenstorf bietet gut zehn Lehrstellen über vier Lehrjahre verteilt. Eine davon besetzt zurzeit Kevin Stutz aus Schongau LU. In einem Jahr beendet er seine Schreinerlehre, bleibt dem Betrieb jedoch erhalten.
Kevin Stutz ist beliebt in seinem Lehrbetrieb und der Lehrbetrieb bei ihm. Der 19-Jährige ist bereits im vierten Lehrjahr. Er ist fast immer gut gelaunt, arbeitet konzentriert, exakt und liefert Arbeiten mit Qualität. Das sagt seine Chefin Andrea Ruepp über ihn. Und diese Eigenschaften sind auch nötig, denn die Schreinerei Ruepp ist bekannt für die Gestaltung und Umsetzung anspruchsvoller Räume. Besonders seit Chefin Andrea Ruepp an Messen Vorträge über Badzimmerplanungen oder Stauraum-optimierung hält, ist das Know-how der Schreinerei besonders gefragt.
«Die tollste Arbeit war eine Baustelle auf dem Pilatus», erzählt Kevin, «dort war ich mit drei Monteuren im Ladenbau tätig. Es war eine sehr komplizierte Arbeit, doch genau diese Herausforderung machte Spass. Zudem hatte man eine grossartige Aussicht.» Und grossartige Aussichten hat Kevin Stutz auch nach seinem Lehrabschluss.
Im Sommer 2018 schliesst Kevin die Lehre bei der Schreinerei Ruepp ab. Dann wird er eine zweite Karriere im Betrieb wahrnehmen. Im Bereich CNC wurde Nachwuchs gesucht und Kevin kurzerhand gefragt, ob er bleiben möchte.
Lange musste er nicht überlegen und packte die Chance. Durch hervorragende Leistung und seine positive Einstellung zur Arbeit hat Kevin seine Vorgesetzten überzeugt – und kann bleiben.
Veröffentlichung: 05. Oktober 2017 / Ausgabe 40/2017
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