Forster Küchen – neue Besitzer, neues Führungsteam


Heinz Baumgarten, Ipek Demiras und Ansgar Igelbrink (v.l.n.r.) bilden die neue Führungsspitze. Bild: Forster Küchen
Heinz Baumgarten, Ipek Demiras und Ansgar Igelbrink (v.l.n.r.) bilden die neue Führungsspitze. Bild: Forster Küchen
Küchen. Bekannte Gesichter sollen die Stahlküchen von Forster zum Erfolg führen. Zusätzlich will man neue Ausstellungen eröffnen und auf die individuellen Kundenbedürfnisse eingehen.
Im September letzten Jahres übernahm der ehemalige Alno-Chef Max Müller die Marke Forster Küchen und gründete das Unternehmen Forster Swiss Home AG (die SZ berichtete). In einer Medienmitteilung heisst es nun, dass damit das Fortbestehen dieser bekannten Schweizer Küchenmarke und des Produktionsstandorts Arbon TG gesichert wurde. In Arbon, wo 120 Mitarbeiter tätig sind, wurde die gesamte Belegschaft übernommen und dadurch sei die Qualität und Lieferfähigkeit der Forster Küchen sichergestellt.
Mit CEO Ipek Demirtas, Ansgar Igelbrink als CSO (Vertrieb und Marke) und Heinz Baumgarten als COO (Produktion) wurde ein neues Führungsteam gebildet. Demirtas war Finanz-Chefin bei Alno und auch Heinz Baumgarten war bei Alno offenbar als COO für das operative Geschäft zuständig. Ansgar Igelbrink leitete bis Anfang März die Markenorganisation der Bauwerk Boen Gruppe. Zusammen wollen die neuen Führungskräfte die Marke Forster Küchen weiterentwickeln und ausbauen.
Dabei will man auf Swiss Made, modulare Konzepte, massgeschneidertes Zubehör, technische Raffinesse und eine grosse Auswahl an Farben und Oberflächen setzen. Wie das Unternehmen mitteilt, können die Küchen perfekt auf individuelle Bedürfnisse, Geschmack und Budgets abgestimmt werden. Von der langlebigen, funktionalen Küche bis zur Premiumlösung wird eine breite Palette an Möglichkeiten angeboten. Der Beratung, zuvorkommendem Service und dem Einsatz von wohngesunden Materialen und Produktionsverfahren soll ebenfalls ein hoher Stellenwert beigemessen werden.
Am Produktionsstandort in Arbon wird bis Herbst 2018 ein Flagship-Showroom auf einer Fläche von 2’000 m2 entstehen. In Zürich und Bern ist Forster mit Ausstellungen präsent und in Basel und Winterthur werden in Kürze neue Showrooms eröffnet.
Ein halbes Jahr nach der Pleite des Küchenherstellers Alno hatte die Staatsanwaltschaft Stuttgart im März eine Razzia in sechs Bundesländern initiiert. Die Anklagebehörde ermittelt nach eigenen Angaben wegen des Verdachts auf Insolvenzverschleppung und Betrug gegen zwölf ehemalige Vorstandsmitglieder und Geschäftsführer der Alno AG und ihrer sechs Tochterunternehmen. Vier Staatsanwälte und mehr als 100 Einsatzkräfte durchsuchten Geschäftsräume und Privatwohnungen in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt. Aufgrund der laufenden Ermittlungen macht die Staatsanwaltschaft aber keine weiteren Angaben zum aktuellen Stand.
PH
Veröffentlichung: 24. Mai 2018
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