Die Fabrik der Zukunft


Virtuelle Möglichkeiten. Der erste Vf-Talk 2019 stand unter dem spannenden Thema: «Internet of Things» und bot den zahlreichen Fachbesuchern ein starkes Programm.
Zum anregen neuer Ideen, Netzwerken unter den Besuchern und Fachpartnern, sowie zum setzen neuer Impulse oder Lösungsansätze, lädt das Netzwerk für Mechatronik, die «Virtuellefabrik» zwei Mal jährlich zum Vf-Talk. Der erste Talk 2019 fand im neugebauten Campus der Fachhochschule Nordwestschweiz in Muttenz BL statt und hatte das «Internet of Things», kurz IOT als Dachthema, um welches sich auch die Vorträge der externen Referenten drehten.
Marcel J. Strebel, Präsident des Netzwerkes «Virtuellefabrik» sowie Inhaber und Geschäftsführer der Anta Swiss AG, betonte den gemeinsamen Wissensaustausch als grösste Chance dieser Anlässe. Durch die enge Zusammenarbeit der 25 Netzwerk-Mitglieder mit Fachhochschulen und anderen Fachpartnern, können Aufträge in der Schweiz umgesetzt werden, die ansonsten ins Ausland abgegeben werden müssten. Das Netzwerk wurde 1997 als Projekt gestartet und konnte1999 als Verein gegründet werden, das 20-jährige Jubiläum wird also diesen Herbst stattfinden.
Unter den 25 Mitgliedern sind auch drei Namen zu finden, die dem Schreiner bekannt sein dürften. Die Arbor AG aus Boll BE, spezialisiert auf Hebe- und Transportsysteme, die Peka Metall AG aus Mosen LU und die Ackutech AG aus Rotkreuz ZG, stellten ihre neuesten Produkte und Lösungen aus.
Sira Abstreiter vom Telekommunikationsanbieter Sunrise, erzählte etwas von der Geschichte und der Entwicklung der Telekommunikation. Vom Internet der Dinge redet man, seit dem Zeitpunkt, als mehr Geräte den Menschen online waren und sich selbständige vernetzen. Abstreiter gab zu bedenken, dass trotz aller Entwicklungen und Neuerungen immer noch der Mensch als zentrales Element im Netzwerk gesehen werden sollte.
Alleine bis 2020 werden noch rund 250 Milliarden Franken Umsatzpotenzial im Bereich IOT gesehen. Kein Wunder also, dass sich alle Unternehmen irgendwie damit beschäftigen. Mario Fürst, Leiter Digitalisierung bei der Siemens Schweiz AG zeigte die Möglichkeiten eines digitalen Zwillings auf. So können beispielsweise einzelnen Maschinen, ganze Produktionen oder Abläufe digital optimiert, angepasst und weiterentwickelt werden. Dadurch werden Änderungen ohne Eingriffe in laufende Prozesse genauestens simuliert und anschliessend funktionsfertig eingesetzt. Aber auch hier besteht die Gefahr den Markt und das Netzwerk zu vergessen, gibt Fürst zu bedenken. Denn, egal wie cool ein Produkt ist, es benötigt immer einen Kunden, der es kaufen will.
Zum Schluss gehört immer ein Blick auf die Sicherheit. Bei allen Referaten wurde die steigende Wichtigkeit der Daten ersichtlich, welche in naher Zukunft unbezahlbar werden dürften. Diese Wichtigkeit macht jedoch auch angreifbar und verletzbar. Rolf Hofstetter von der HTW Chur, sagte auf eine Zuschauerfrage, dass unsere Netze keinen Schutz vor Terror-Attacken hätten und er deshalb zum Prinzip der Teilautomation rät. So könnten intelligente Häuser auch nach einen Blackout noch einigermassen benutzt werden.
Der zweite Vf-Talk 2019 findet am 19. September im Nationalen Leistungszentrum in Magglingen BE statt und neben dem 20-Järigen Jubiläum, die Gesundheit, die Leistung und den Erfolg als Thema.
njg
www.virtuellefabrik.ch
www.arbor-ag.ch
www.ackutech.ch
www.peka-system.ch
Veröffentlichung: 04. April 2019
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