Bilder zu «Biegungen mit klarem Durchblick»


Es gibt klare Vorgaben, in welchen Toleranzen die gebogenen Gläsern gefertigt werden müssen. Bild: Andreas Brinkmann
Es gibt klare Vorgaben, in welchen Toleranzen die gebogenen Gläsern gefertigt werden müssen. Bild: Andreas Brinkmann
Glasbiegen. Gerade dort, wo es viele streng kubische Formen gibt, ist der Wunsch nach runden Flächen sehr gross. Auch Glas lässt sich biegen und verhilft so Fassaden, Innenausbauten und Möbeln zu einer besonderen, transparenten Eleganz, wenn der Planer seine Möglichkeiten nutzt.
Die Faszination von durchsichtigem Glas als eine Scheibe, mit der Fenster hergestellt werden können, ist schon viele hundert Jahre alt. Die ersten wirklichen Glasscheiben mit weitgehend klarer Durchsicht entstanden, indem ein möglichst langes, zylinderförmiges Gebilde wie eine Flasche geblasen wurde. Diesem Teil wurden noch im heissen Zustand die beiden Enden abgeschnitten und die verbleibende Röhre der Länge nach aufgetrennt. Das heisse Material liess sich dann so weit aufbiegen, bis eine mehr oder weniger ebene Glasscheibe entstand. Deren Grösse richtete sich allerdings nach der Maximalgrösse des Glaszylinders. Echtes, mundgeblasenes Antikglas hat deshalb ein Format von 600 × 800 mm.
In der heutigen Zeit sind riesige, absolut ebene und perfekt durchsichtige Glasscheiben eine Selbstverständlichkeit. Eine Kunst ist es aber, diese zu biegen. Wie bei jedem Handwerk braucht es dazu Wissen, Fingerspitzengefühl, Können und die richtige Ausrüstung. Roger Quendoz verfügt in seiner Firma Quendoz Glas AG in Schlieren ZH über einen Biegeofen, der Glasformate für den Innenausbau aufnehmen kann und für die Bearbeitung von Floatglas geeignet ist.
Den ganzen Artikel finden Sie in der SZ Nr. 17 vom 27. April 2017
Veröffentlichung: 26. April 2017 / Ausgabe 17/2017
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