Juryeinsatz nur mit Schutzset


Das Corona-Schutzset für die Experten des Luzerner Lehrlingswettbewerbs. Bild: Pius Duss
Das Corona-Schutzset für die Experten des Luzerner Lehrlingswettbewerbs. Bild: Pius Duss
Luzerner schreiner. Der Lehrlingswettbewerb «Art in Wood» findet trotz der Corona-Pandemie statt. Die Jury hat die Bewertung vorgenommen. Die Ausstellung und die Rangverkündigung wurden allerdings ausgesetzt und sollen nachgeholt werden.
Der jährliche Lehrlingswettbewerb «Art in Wood» der Luzerner Schreiner ist ein Höhepunkt für die Branche, insbesondere deren Nachwuchsförderung. Deswegen hätten sich die Verantwortlichen dazu entschlossen, selbst unter den besonderen Voraussetzungen in diesem Jahr an der Durchführung festzuhalten – samt zugehöriger Ausstellung, wie es in einer Mitteilung des Verbandes Luzerner Schreiner heisst. Der geplante Ausstellungstermin im April sei wegen der Corona-Pandemie natürlich ins Wasser gefallen, soll aber nicht aufgehoben werden. Zu wichtig sei die Wertschätzung, welche die Luzerner Schreinermeister den Leistungen ihres Branchennachwuchses entgegenbringen wollen.
Während der definitive Durchführungstermin noch bestätigt werden muss, konnte die administrative Seite des Wettbewerbs hingegen fristgerecht ihren Lauf nehmen: die Bewertung durch die Fachjury. Nach Vereinbarung mit den Lernenden und ihren Ausbildnern wurden die Möbel nicht wie bisher üblich in der Ausstellung, sondern vor Ort, im Lehrbetrieb oder an einem vom Teilnehmenden genannten Standort, bewertet, heisst es weiter.
Unter Einhaltung aller möglichen gesundheitsrelevanten Schutzvorkehrungen reisten so Mitte April mehrere Juryteams zu den Möbeln und deren Erbauern. Sie hatten für ihren Einsatz ein spezielles Set zu ihrem Schutz mit Masken und weiteren Utensilien erhalten. Die Experten kamen voller Begeisterung von ihrer Jurierung der 35 Objekte zurück. Die Bewertung hatte entsprechend der minutiös geplanten Durchführung bestens geklappt.
Die Verantwortlichen lassen die Katze noch nicht aus dem Sack. Wie es scheint, werde das Thema «ZeitRaum» auf unerwartete Weise relevant, heisst es. Die Sonderauszeichnungen der Jurygruppe «Gestalten und Erfinden» werden erst anlässlich der Ausstellung ermittelt. Es bleibt also spannend. Die Organisatoren hoffen, bald grünes Licht für die Weiterführung der Vorbereitungen zu erhalten und sich um die Bereitstellung der Räumlichkeiten, das Personalaufgebot und die Kommunikation kümmern zu können.
Veröffentlichung: 12. Juni 2020 / Ausgabe 22/2020
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