Inputs aus verschiedenen Richtungen

Die Weiterbildung für Türplaner ist ein Erfolg und in der Branche gut angekommen. Bild: Philipp Heidelberger

Türenseminar.  Den Veranstaltern gelang es, einen interessanten Mix an Referaten zusammenzustellen. Neu gab es zusätzlich Zeit für den Austausch unter den Teilnehmern. Ausserdem schlossen 17 Fachleute das Seminar «Türplaner VST/VSSM» ab.

Über 130 Fachleute konnte Rolf Honegger, der Präsident des Verbands Schweizerische Türenbranche (VST), letzte Woche zum Seminar «Trends und Fakten rund um die Tür» begrüssen. Seit Jahren findet die Veranstaltung im Sport- und Kulturzentrum Tägi in Wettingen AG statt und ist ein fixer Termin für die Schweizer Türenwelt.

Verschiedene Einflüsse auf die Branche

Ein grosses Thema in diesem Bereich sind selbstverständlich die Normen. Entsprechend waren sie Bestandteil von mehreren Vorträgen. Den Organisatoren gelingt es aber immer wieder, interessante Referenten zu finden, die neue Aspekte beleuchten, die sich direkt oder indirekt auf die Türenbranche auswirken.

So zeigte Alain Benz von der Bonainvest AG auf, wie die Immobilienbranche auf den demografischen Wandel reagiert. Er wies darauf hin, dass bei grossen Projekten nicht nur die Bedürfnisse der Eigentümer oder Nutzer wichtig sind. «Die Bewirtschaftung der Immobilien wird immer relevanter, um den Mietern einen besseren Service zu bieten und die Betriebskosten tief zu halten.» Als Beispiel führte er hier die Zutritts- und Schlüsselverwaltung auf, wo es noch viel Potenzial gäbe.

«Die Schweizer geben zu viele Antworten», «Zuhören statt argumentieren» oder «Besser kein Deal als ein schlechter», lauteten die Ratschläge von Stefan M. Kühn von der INCS AG. Er zeigte dem Publikum mögliche Strategien für die Verhandlungen in der Bau- und Immobilienindustrie auf.

Die weiteren Referate handelten von elektronischen Sicherheitsbeschlägen in Verbindung mit Einbruchschutz, den Forschungsaktivitäten der ETH Zürich im Bereich der digitalen Fabrikationsmethoden und den Aufgaben sowie Rollen des SIA bei der Normierung.

17 Diplome und ein Apéro

Zum Schluss konnte Rolf Honegger zusammen mit dem Lehrgangsleiter Hans Kaiser von der Höheren Fachschule Bürgenstock 17 Fachleuten ihr Diplom überreichen. Sie alle schlossen das Seminar «Türplaner VST/VSSM» erfolgreich ab. Zum ersten Mal gabs im Anschluss an die Veranstaltung einen Steh-Apéro, damit sich alle nochmals austauschen konnten.

www.vst.ch

Die Diplomierten

Türplaner VST/VSSM

Marcel Achermann; Martial Bircher, M. Neuenschwander AG; Ernst Caspescha, Knuchel AG; David Fischer, Schlossgarten Riggisberg; David Haas, Roser AG; Katy Hahn, Koch AG; Marc Honegger, MM Martin Bruggiser AG; Adrian Langenstein, Holztechnik Bühler AG; Hanspeter Link; Elisa Marti, I.D. Individual Doors SA; Sascha Meier, Meier Schreinerei und Innenausbau GmbH; Andreas Mock, Tschudin AG Möbel- und Bauschreinerei; André Oppermann, Internet Business; Vincenzo Pollice, Jeld-Wen Schweiz AG; Sebastian Signer, Huber Fenster AG; Thomas Widmer, Türenfabrik Safenwil AG; Mathias Zurbrügg, BZH Bern AG.

www.türplaner.hfb.ch

ph

Veröffentlichung: 21. November 2019 / Ausgabe 47/2019

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