Fenster für die Zukunft öffnen

So verschieden wie die Fensterformate sind auch die Bedürfnisse der Betriebe an den Branchenverband. Bild: Patrik Ettlin

Fensterverband.  Der Schweizerische Fachverband Fenster- und Fassadenbranche geht unter der neuen Führung in die Offensive. An neun Regionalmeetings wurden die Bedürfnisse der Mitglieder mit dem Ziel abgeholt, den Nutzen des FFF für die Betriebe zu verbessern.

Die neue Führungscrew des Schweizerischen Fachverbands Fenster- und Fassadenbranche (FFF) mit den beiden Co-Präsidenten Dölf Müller und Christoph Rellstab rief – und die Vertreter von nicht weniger als 70 Fensterbauern folgten der Einladung an die neun Regionalmeetings. Was die Teilnehmenden an diesen Veranstaltungen geboten bekamen? Einen Mix aus Informationen zu Fachverband, Bildung, Produkten, Dienstleistungen, Trends, Erfolgen und Herausforderungen sowie die Möglichkeit, sich intensiv einzubringen. «Wir möchten Bewährtes bewahren und weiter verbessern sowie – wo nötig – Veränderungen herbeiführen», erklärte Dölf Müller am letzten Meeting bei der Blumer Techno Fenster AG in Waldstatt AR und betonte, dass dabei die Finanzsicherheit im Zentrum stehe.

Prioritäten den Bedürfnissen anpassen

Die Präsentation führte Dölf Müller – unterstützt von FFF-Geschäftsführer Beat Rudin –

von den Finanzen über die Labels und Auszeichnungen bis hin zu den Weiterbildungsmöglichkeiten und zum Marketing. «Wir sind uns bewusst, dass wir in verschiedenen Bereichen noch Verbesserungspotenzial haben», gab Müller unumwunden zu. «Von Ihnen möchten wir an diesem Meeting hören, wo Sie die Prioritäten gesetzt haben möchten.» Diesem Aufruf folgten die Teilnehmenden und führten eine intensive Diskussion über die Rekrutierung von Fachkräften und die Weiterbildung in der Branche. Dabei wurden unter anderem Stimmen laut, dass der Fensterbereich in der Grundausbildung zum Schreiner EFZ zu wenig berücksichtigt werde.

Weiter rückten die Verbandsvertreter den FFF und seine Fensterbauer als Meinungsbildner ins Zentrum. FFF-Mitglieder sollten sagen und tun, was sie besser als die anderen könnten, war der Tenor. Als VSSM-Fachgruppe sei es zudem wichtig, die Synergien mit dem Mutterverband besser zu nutzen.

Sorgfältige Auswertung der Resultate

Zum Abschluss des Meetings versicherte Dölf Müller, dass die Inputs aus den Betrieben sorgfältig ausgewertet würden. «Wir werden die Aktivitäten und Schwerpunkte nach diesen Resultaten überprüfen und anpassen.»

Mit einem Apéro und der Gelegenheit für Netzwerk und Austausch fand die informative Vorabendveranstaltung ihr Ende.

www.fff.chwww.blumer.ch

pet

Veröffentlichung: 14. November 2019 / Ausgabe 46/2019

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