Wo Talente ihr Können zur Schau stellten


Besucher und Besucherinnen schauensich die Möbel der Lernenden an. Bild: Michi Läuchli


Besucher und Besucherinnen schauensich die Möbel der Lernenden an. Bild: Michi Läuchli
Ein halbes Jahr vor ihrem Abschluss absolvieren Schreiner und Schreinerinnen den überbetrieblichen CNC- und Oberflächenkurs. Lernende des BZ Emme präsentierten ihre dort hergestellten Möbel im Ilfis Center im Emmental.
Eine bemerkenswerte Möbelausstellung gab es Ende Januar/Anfang Februar im Ilfis Center in Langnau BE zu sehen. Wie jedes Jahr präsentierten dort Schreinerlernende aus der Region ihre einmaligen Möbelstücke. Dieses Jahr waren die Schreinerklassen 22-26 a/b des Bildungszentrums Emme in Langnau BE an der Reihe, die ihre Werke im CNC-Kurs und im Oberflächenkurs produziert hatten. «Für uns ist die Zusammenarbeit mit Coop wichtig, wir erhalten jeweils gute Unterstützung. Zudem zieht die Möbelausstellung immer viele Besucher an, was wiederum dem Einkaufszentrum zugutekommt», sagt Hans-Peter Gerber. Er ist Schreinerfachlehrer im Bildungszentrum und für die Kurse und die Ausstellung zuständig.
Die öffentliche Plattform ist wichtig, um einerseits den Schreinerberuf der breiten Öffentlichkeit sichtbar zu machen, andererseits aber auch um aufzuzeigen, welches Können in den zukünftigen Schreinern und Schreinerinnen steckt. Dass es den 38 Lernenden nicht nur Freude machte, ihre Werke selbst zu planen und zu produzieren, sondern auch, sie ausstellen zu dürfen, wurde beim Aufbautag im Center klar: Schon früh am Morgen waren sie vor Ort und halfen sich gegenseitig beim Abladen, Positionieren und Aufstellen der Möbel.
Dabei startet das ganze Projekt mit viel Vorlaufzeit. Mit der Planung beginnen die Lernenden bereits im dritten Lehrjahr: Sie entwickeln dann eine eigene Möbelidee, klären Konstruktion, Materialisierung und Beschläge, erstellen Detailzeichnungen und bereiten sämtliche Daten für die CNC-Bearbeitung vor.
Im vierten Lehrjahr folgt schliesslich die Umsetzung im CNC-Kurs. Innerhalb von vier Tagen werden alle Teile gefertigt, sprich programmiert und abgefahren. Ziel ist es, das Möbel so weit vorzubereiten, dass es anschliessend im Oberflächenkurs behandelt werden kann.
«Zum ersten Mal realisieren die Lernenden ein Möbel komplett eigenständig – von der Idee bis zur fertigen Ausführung. Die Form ist dabei frei wählbar, häufig entstehen Sideboards oder Lowboards, entscheidend ist eine konstruktiv sinnvolle Umsetzung innerhalb des vorgegebenen Rahmens», erklärt Gerber.
Dass sich aus Holz tatsächlich vieles realisieren lässt, wurde beim Blick auf Levi Helds Möbel klar. Der baldige Lehrabgänger, der seine Lehre bei der Schreinerei Forster AG in Oberburg BE macht, ist in Sachen CNC alles andere als ein Anfänger. «Mit der CNC arbeite ich schon länger, das war für mich nichts Neues. Neu war jedoch das Programm im Kurs sowie die dort eingesetzte Maschine. Zu Hause habe ich eine kleine CNC und arbeite mit Fusion 360, im Betrieb mit woodWOP und im Kurs mit einem weiteren Programm. Es ist spannend, mit unterschiedlichen Programmen und Maschinen zu arbeiten, weil jedes seine Eigenheiten hat – trotz ähnlicher Grundprinzipien», sagt der Berner.
Als Ausgangspunkt war sein Wunsch, keinen klassischen Korpus zu bauen, sondern ein funktionales Gestaltungselement zu integrieren. «Für mein Projekt habe ich ein Möbelstück mit Zahnrädern entwickelt, die von einem Motor angetrieben werden. Man kann ein Handy oder eine Powerbank anschliessen, wodurch die einzelnen Elemente, die miteinander verbunden sind, eine Bahn in Bewegung setzen.» Die grösste Herausforderung habe in der exakten Abstimmung der Zahnräder gelegen. Bereits kleinste Abweichungen führen zu Verklemmen oder unrundem Lauf. Die Geometrien wurden im CAD generiert und präzise positioniert. Besonders anspruchsvoll waren Frästeile wie die filigranen hölzigen Kettenglieder, von denen er zwischen 50 und 60 Stück fertigte. Diese wurden zum Fräsen mit doppelseitigem Klebeband auf einer Opferplatte fixiert – ein heikler Prozess. Auch der Antrieb hatte es in sich: «Der erste Motor erwies sich als zu schnell und fiel aus. Den ersetzte ich durch ein langsameres, aber zuverlässigeres Modell.»
Yannick Zbindens Möbel ist weniger in Bewegung, stellt dafür dar, wie er sich sportlich bewegt. Sein persönliches Möbelstück zeigt einen Rückblick auf seine bisherige Unihockey-Karriere. Unter dem Glas liegen Medaillen und zerbrochene Hockeystöcke – einerseits als Hintergrundelemente, andererseits als prägende Gestaltungselemente.
«Die meisten Medaillen sind bereits ausgestellt, viel Platz für neue bleibt kaum», sagt der 19-Jährige mit einem Schmunzeln. Theoretisch könnte die Auslage später noch erweitert werden. Die Grundidee entstand, weil er seine Auszeichnungen schon lange angemessen präsentieren wollte. «Medaillen einfach abzulegen, wirkt unpassend – durch ihre runde Form lassen sie sich auch nicht sauber stapeln oder aufstellen, deshalb entschied ich mich, ein Möbelstück rund um diese Erinnerungsstücke zu gestalten», sagt der angehende Schreiner, der seine Lehre bei der Schreinerei Tanner GmbH in Münsingen BE macht. Materialtechnisch besteht die Konstruktion grösstenteils aus MDF. Die sichtbaren Flächen sind mit Kirschbaum furniert, im Innenbereich wurde Spanplatte verwendet. Einzelne Elemente wie der Sockel sind aus massivem Kirschbaum gefertigt, ebenso die Griffenden, welche die abgeschnittenen Stockstücke umfassen.
Vor dem Kurs bereitete Zbinden das Projekt zu Hause vor. Er plante die Anordnung der Medaillen und überlegte, welche Hockeystöcke sich eignen und welche nicht. Auch die Materialwahl und -beschaffung organisierte er im Vorfeld. «Da hauptsächlich Plattenmaterial zugeschnitten werden musste, hielt sich der Aufwand in Grenzen. Das Furnieren wurde extern vergeben. Insgesamt investierte ich dafür etwa einen halben Arbeitstag».
Für die Fertigung setzte er typische Möbelkonstruktionen um: Einfräsungen, Reihenbohrungen, Grundplattenbohrungen sowie klassische Möbelverbindungen. Der Korpus ist gedübelt, der obere Rahmen auf Gehrung gearbeitet, das Glas lässt sich bei Bedarf aus dem Falz entnehmen. Obwohl der Rahmen technisch nicht komplex war, schnitt er die Friese mehrmals zu kurz zu – trotz mehrfacher Kontrolle. «Nach drei Fehlversuchen mit massivem Kirschbaum entschied ich mich dann, das Element aus MDF zu machen und schwarz zu lackieren.»
Die Idee hinter Silas Helds Lowboard war pragmatisch: Er wollte ein Möbel bauen, das er selbst brauchen kann. «Anfangs war ich noch unsicher, weil zu Hause eigentlich bereits alles vorhanden ist, deshalb plante ich vorausschauend – für den Moment, wenn ich einmal alleine wohne und ein selbst gefertigtes Möbelstück einsetzen kann», sagt der 19-Jährige. Der maschinengezinkte Korpus besteht aus massiver Eiche. Rückwand, Schubladenkorpus und Doppel sind mit einem matten Grünton als Akzentfarbe lackiert. Die Kombination aus Eiche und farbiger Oberfläche verleiht dem Möbel einen klaren, modernen Charakter.
Bei der Materialvorbereitung gab es Herausforderungen: «Das Massivholz hatte nicht die optimale Feuchtigkeit, wodurch es nachträglich noch arbeitete. Das führte zu Spannungen und machte die Verarbeitung aufwendiger. Ideal war die Ausgangslage nicht, insgesamt liess sich das Projekt jedoch gut umsetzen». Im Kurs selbst fertigte er verschiedene Verbindungen wie Schwalbenschwanzzinken an der Maschine sowie Fingerzinken für die Schubladen auf der CNC. Mit der CNC hatte er zuvor kaum praktische Erfahrung, so war vieles neu für ihn. «Gerade deshalb fand ich es spannend zu sehen, welche Möglichkeiten die CNC-Technik bietet.» Bei Röthlisberger Manufaktur in Schüpbach BE, wo er seine Lehre absolviert, kann der Berner nicht selbst programmieren, da dort spezialisierte Mitarbeiter an den Maschinen arbeiten. Ob er künftig vermehrt mit der CNC arbeiten möchte, lässt er offen. Ganz ausschliessen würde er es nicht, aktuell sieht er sich jedoch eher in der klassischen Fertigung. «Rückblickend bin ich mit dem Lowboard zufrieden.» Optisch und konstruktiv passt es für ihn. Würde er es nochmals bauen, würde er eventuell noch mehr CNC-Elemente integrieren – etwa zusätzliche Fräsdetails oder alternative Verbindungen.
Für ihre erste gemeinsame Wohnung mit ihrem Freund hat Shelly Amacher bereits mehrere Möbel gebaut – ein Sofa, einen Tisch und ein Salontischli. Für den CNC-Kurs fertigte sie nun ein Lowboard mit floralen Einfräsungen in der Front. Die Idee entstand aus dem Alltag: In der neuen Wohnung fehlte ein Möbel für Getränke, Snacks und all die Dinge, die man griffbereit haben möchte. Also beschloss sie, genau das selbst zu bauen – etwas, das sie brauchen und nutzen kann.
Das Lowboard ist komplett aus massiver Eiche gefertigt, das Massivholz wurde als Platte bestellt, nicht selbst verleimt. Die Schubladen sind mit Blum Legraboxen ausgeführt. Bei der Oberfläche entschied sich die angehende Schreinerin für einen Mattlack. Für das Richten und Zuschneiden des Materials benötigte sie rund drei Stunden. Einen Teil der Vorbereitung konnte die 23-Jährige im Kurs erledigen. Dort stand auch die CNC-Programmierung für die Frontfräsungen mit Stichelfräser im Fokus. Amacher konstruierte die Teile, wählte passende Verbindungsarten und bereitete alles für die Fertigung vor. Die Oberflächen wurden vor der Endmontage lackiert, erst danach setzte sie das Möbel zusammen.
Mit der CNC hatte sie zuvor kaum Erfahrung. Umso wertvoller war der Kurs für die Handwerkerin, die ihre Lehre bei der Team Graf AG in Münsingen macht. «Das Programmieren war anspruchsvoll, besonders ohne grosse PC-Erfahrung. Gleichzeitig war es spannend zu sehen, welche Möglichkeiten die Maschine bietet und wie viele Schritte nötig sind, bis ein Teil präzise gefertigt ist». Während des Kurses arbeiteten mehrere Lernende an derselben Maschine, was zeitweise Koordination erforderte, aber doch gut funktionierte. Besonders stolz ist Amacher auf das Gesamtergebnis. «Zu sehen, wie viel Arbeit und Planung hinter dem Möbel stecken, und es am Ende im Alltag zu nutzen, bedeutet mir viel.» Für sie ist entscheidend, dass ein Möbel nicht einfach herumsteht, sondern eine klare Funktion erfüllt. Beim Produzieren seien kleinere Anpassungen nötig gewesen, wie etwa ein versetzter Dübel, den sie nacharbeiten musste, damit alles bündig sitzt. «Das war ärgerlich, liess sich aber sauber korrigieren.» Insgesamt ist sie zufrieden – und auch erleichtert, dass das Möbel so gut herausgekommen ist.
Schlicht «VNL»: So nennt Oli Uhlmann, der sich ebenfalls bei der Röthlisberger Manufaktur ausbilden lässt, sein Möbel. «Es ist angelehnt an die Volleyball Nations League, da ich selbst leidenschaftlich Volleyball spiele und das Logo sehr passend finde». Im Grunde handelt es sich um ein Oberbaumöbel, die Front ist als Klappe ausgeführt und mit einem Tip-on-Beschlag ausgestattet, sodass sie sich durch leichten Druck öffnen lässt. Griffe sind dadurch nicht nötig, wodurch die Gestaltung der Front schlicht bleibt. «Der Auftrag kam von meinem Bruder, der über seinem Bett Stauraum benötigte. Daraus entstand die Idee für dieses Möbel.» Als Material wählte der Berner Apfelbaum. Das Material ist lebendig und eher rustikal, mit markanter Struktur. Anfangs hatte er Respekt vor der Verarbeitung, da nur wenig Materialreserve vorhanden war. Er achtete sorgfältig darauf, die schönsten Partien auszuwählen und sauber zuzuschneiden.
Gestalterisches Highlight sind die eingefrästen Wellen in der Front. «Die wollte ich zuerst mit der Oberfräse herstellen, entschied mich dann aber für die CNC.» Wie alle anderen machte er die Programmierung im Kurs selbst. Zu Beginn war er etwas unsicher, insbesondere wegen möglicher Versätze. Mit Probefräsungen und sauberer Planung gelang es ihm jedoch, die Wellen exakt umzusetzen. «Wichtig war vor allem die präzise Ausrichtung von Anfang an, damit später alles sauber zusammenpasste», sagt der 19-Jährige. Besonders stolz ist Uhlmann auf den Kontrast zwischen dem schwarzen MDF und dem Apfelbaum. Das warme, rustikale Holz mit seinen dunklen Einschlüssen harmoniert gut mit der klaren, dunklen Fläche. Um die Verbindung zwischen MDF und Holz zu verstärken, fräste er in die Kante zusätzliche eine Nut ein und verstärkte sie mit einer Feder. «Eine rein stumpfe Verleimung war mir bei dieser breiten Front zu riskant, da ich keine Spannbeschläge einsetzen wollte». Im Verlauf der Arbeit ist ihm leider ein Fehler passiert: «Ich habe Beschläge mit einer höheren Tragkraft gekauft, als eigentlich nötig gewesen wäre. Grundsätzlich funktionieren sie, allerdings sind sie länger als geplant. Deshalb musste ich zusätzliche Ausfräsungen im Boden vornehmen, damit alles sauber passt».
Massiv im wahrsten Sinn des Wortes wurde das Möbel der 20-Jährigen Selina Glauser: Ursprünglich plante sie ein kleineres Möbel, das sie als Garderobe verwenden kann. Mit der Zeit entwickelte sich das Projekt jedoch weiter. Deswegen integrierte sie hinter den Türen noch Schubladen für Handschuhe und kleinere Alltagsgegenstände. Sie wollte das Möbel nicht zu hoch bauen, gleichzeitig aber auch nicht direkt auf dem Boden stehen lassen, weshalb sie entschied, das Highboard mit Füssen auszustatten. Das Möbel fertigte die zukünftige Schreinerin komplett in massiver Eiche, einzig die Schubladen wurden mit Blum Legraboxen realisiert. Viele Verbindungen sind verleimt, zwei Bereiche zusätzlich verschraubt, um die Stabilität zu erhöhen. Den Deckel hat Selina Glauser fest montiert.
Ein gestalterisches Highlight ist die gelaserte Front. Für die Umsetzung arbeitete sie mit einem Laserspezialisten zusammen. Die Frontteile schnitt sie in ihrem Lehrbetrieb, der Grunder AG in Utzigen BE, zuerst zu, da sie sonst nicht auf die Maschine der Laserfirma gepasst hätten. «Das Motiv basiert auf einem Scherenschnitt der Künstlerin Ursula Regez aus Latterbach BE, die ich über Instagram gefunden hatte. Ich nahm direkt Kontakt mit ihr auf, da ich für die Laserarbeit zuerst ihre Zustimmung brauchte und dann die entsprechende Datei nutzte». Die Künstlerin stellte ihr die Datei freundlicherweise zur Verfügung – lediglich mit der Bitte, ein Foto des fertigen Möbels zu erhalten.
Das Motiv passt gut zu Glausers persönlichem Hintergrund. Sie jodelte bis vor Kurzem, was sich im traditionellen Sujet widerspiegelt. Inspiration für das typische Schweizermuster fand sie unter anderem bei einem ähnlichen Möbelstück zu Hause. Zunächst dachte sie an einen Salontisch mit eingelassenem Motiv, verwarf diese Idee jedoch, weil das Bild dort weniger zur Geltung gekommen wäre. So entstand schliesslich das Highboard in Anlehnung an eine Garderobenlösung – allerdings ohne klassische Kleiderstange. Nach der Ausstellung soll das Möbel bei ihr im Zimmer stehen, langfristig ist es jedoch für die eigene Wohnung gedacht. Rückblickend würde sie es etwas weniger tief bauen, da es optisch sehr präsent wirkt.
Nicht für sich selbst, sondern als sehr persönliches Projekt und Geschenk für ihre Schwester fertigte Sabrina Kobel ihr CNC-Möbel. «Sie hatte sich schon länger gewünscht, einmal ein Möbelstück von mir zu bekommen», sagt die 19-Jährige. Gemeinsam besprachen sie, was sie genau möchte, die Schwester wählte auch das Material selbst aus.
Das Sideboard besteht aus einem inneren Korpus aus Spanplatte, über dem eine Abdeckung aus Nussbaum angebracht wurde. Die Fronten sind weiss beschichtet und lassen sich durch Griffprofile öffnen. Diese wurden zuerst grundiert und anschliessend schwarz lackiert, damit sie optisch klar akzentuiert sind. Ebenso das Metalluntergestell: Das wurde extern gefertigt und von Kobel wie die Griffe im Oberflächenkurs lackiert. «Die Vorbereitung hielt sich zeitlich in Grenzen, aufwendiger war die Fertigstellung nach dem CNC-Kurs, insbesondere das Verleimen.» Im CNC-Kurs selbst führte sie die Bearbeitungen wie Reihenloch-, Topfband- sowie Schubladenbohrungen aus. Die Holzabdeckung entstand nicht im Kurs, der restliche Korpus jedoch schon. «Eine der grössten Herausforderungen war das Verleimen des Massivholzes. Durch das Arbeiten des Holzes kam es zu Spannungen, was zusätzliche Korrekturen erforderte.» Das würde sie heute anders angehen. Der Korpus ist aussen auf Gehrung verleimt, innen wurden Lamellos zur Verbindung eingesetzt.
Optisch würde sie das Möbel wieder genauso bauen. In der praktischen Nutzung gibt es jedoch kleine Einschränkungen – etwa, dass die Handhabung aufgrund der scharfen Gehrungen etwas beeinträchtigt ist. Ihrer Schwester bereite das Möbel trotzdem schon viel Freude.
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Veröffentlichung: 05. März 2026 / Ausgabe 10/2026
43 Lernende im vierten Lehrjahr machten beim Wettbewerb der Luzerner Schreiner «Art in Wood 2026» mit. Nach 18 Monaten Arbeit reichten die Lernenden ihre Möbel ein. Mit 77,4 Punkten sicherte sich Sheila Kunz den ersten Platz.
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